Unterricht

Unterricht

Ich lege Wert darauf, dass jede/r im Unterricht ganz individuell angesprochen und gefördert wird. Der Unterricht soll eine Bereicherung für das Leben des Kindes oder Jugendlichen und der Familie sein.

Im Unterricht wird Geübtes kontrolliert und verbessert (stimmt die Technik, sind Melodie und Rhythmus korrekt, sind musikalische Feinheiten entsprechend dem Lernstand umgesetzt, ist das Stück verstanden ...), es werden neue Hausaufgaben vorbereitet und neu zu Lernendes eingeführt und geübt.

Das gemeinsame Musizieren ist mir sehr wichtig, deshalb begleite ich in der Regel auf dem Cembalo, dem Klavier oder der Flöte und fördere das gemeinsame Musizieren in Kleingruppen z.B. für ein Vorspiel. 

Ich arbeite auch viel mit Üb-CDs, damit die Kinder zu Hause wissen, wie die Musik klingen sollte und damit sie auch zu Hause einen Begleiter haben. Sie als Eltern können den Lernerfolg Ihres Kindes unterstützen, indem Sie sich für das Musizieren Ihres Kindes interessieren, eventuell mit ihm üben, zu Vorspielen kommen, gemeinsam mit Ihrem Kind Konzerte besuchen, zusammen Musik hören und im Idealfall gemeinsam mit ihm musizieren.

Elementarer Blockflötenunterricht

Die Blockflöte ist sehr gut als Einstiegsinstrument geeignet. Mit fünf, sechs Jahren können die Kinder problemlos die Grifflöcher einer Sopranblockflöte schließen und ihr Atemvolumen reicht für einen schönen Klang. Die Anschaffungskosten eines Erstinstruments sind niedrig.

Die Kinder lernen zu hören, Noten zu lesen und sie lernen die Grundbegriffe der Musiktheorie auf spielerische Weise mühelos kennen. Dabei werden ihr Einfühlungsvermögen, ihre Konzentration und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Die tägliche Übezeit wird sich in der Anfangszeit bei 10-15 Minuten einpendeln. Das Üben sollte ähnlich wie die Hausaufgaben in den Tagesablauf eingebunden sein.

Der geeignete Einstieg ist Einzelunterricht mit 30 Minuten, der spätestens nach einem Jahr in 45 Minuten übergeht.

Fortgeschrittener Blockflöten- oder Querflötenunterricht

Für diejenigen, die Freude am Klang der Sopranblockflöte entwickelt haben, empfiehlt es sich nach 1-2 Jahren zusätzlich zur Sopranblockflöte die größeren und tiefer klingenden Blockflöten hinzuzunehmen. Der überaus größte Teil der für die Blockflöte komponierten Werke ist für die Altblockflöte komponiert. Kinder, die zudem Spaß daran haben, den Bassschlüssel zu lernen, können dann in kürzester Zeit alle Flöten der Blockflötenfamilie - von Bass bis Sopranino - spielen und sind hochgeschätzt in jedem Flötenensemble.

Wer zusätzlich zur Literatur der Blockflöte aus der Renaissancezeit, des Barock und der Gegenwart gerne Musik der Wiener Klassik, der Romantik und des Impressionismus spielt und den Flötenklang liebt und wer zudem gerne in einem "richtigen" Orchester spielen will, kann nach ein bis zwei Jahren Sopranblockflötenunterricht mühelos zum Querflötenspiel übergehen. 

Es wäre gut, wenn fortgeschrittene Schüler/innen im Schnitt täglich 20-40 Minuten üben. Je mehr sich jemand mit seinem Instrument beschäftigt, umso größer sind die Fortschritte und umso größer ist die Freude am Lernen. Bei fortgeschrittenen Schüler*innen empfiehlt sich mindestens 45 minütiger Einzelunterricht.

Klavierunterricht

Wer tiefer in die musikalische Materie eintauchen möchte, sollte Klavierspielen lernen. Je früher unser Gehirn die Unabhängigkeit der beiden Hände trainiert, um so besser. Aber auch wenn ich erst als Jugendliche*r oder als Erwachsene*r damit beginne, Klavier zu spielen, tue ich mir etwas Gutes.

Erst mit dem Klavierspiel werden musiktheoretische Zusammenhänge deutlich und nur wer Klavier spielen kann, hat auf seinem Instrument den Zugang zu allen Epochen und, das allerbeste, das eigene Orchester ist immer dabei. Und damit das Klavierspielen nicht zu einsam wird, fördere ich das Zusammenspielen mit anderen.

Voraussetzung: eigenes akustisches Klavier zu Hause zum Üben und Bereitschaft täglich mindestens 30 Minuten zu üben.

Unterricht für Erwachsene - auch für Senioren

Musizieren bereichert das Leben ein Leben lang. Sollten Sie seit vielen Jahren nicht mehr musikalisch aktiv sein oder nie ein Instrument gelernt haben, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich persönlich etwas zu gönnen und regelmäßig Unterricht zu nehmen. Das Musizieren alleine und mit anderen wird Ihnen kostbare Lebenszeit schenken. Sollten Sie Ihr Berufsleben beendet haben und Energie und Kapazität für etwas Neues haben, wird Sie das regelmäßige Musizieren jung halten.

Eltern oder Geschwister während des Unterrichts

Während des Unterrichts ist es im Vorraum möglich, in angenehmer, anregender Atmosphäre etwas zu arbeiten oder Geschwisterkindern etwas vorzulesen. Geschwister, die nacheinander Unterricht haben, können während die Schwester oder der Bruder unterrichtet wird, Puzzles machen, Bücher anschauen oder sich Materialien zum Spielen mitbringen.

Persönliche Atmosphäre

Musizieren gelingt nur in froher, entspannter, persönlicher Atmosphäre. Wenn Schüler*innen vollkommen k.o. vom Nachmittagsunterricht ankommen, gibt es auch schonmal zuerst etwas zu trinken (und zu essen), um überhaupt Musik machen zu können. Deshalb gibt es genügend Gelegenheiten zum Gespräch und zum Zusammensein, bei dem sich alle besser kennenlernen. Musik machen bildet stets die gesamte Persönlichkeit und wenn Sie oder Ihr Kind ein paar Jahre Unterricht nehmen, werden Sie verändert daraus hervorgehen.